Rekordanklang beim Taekwondo-Inde-Pokal
Eschweiler. Rekordbeteiligung bei der 8. Auflage des Internationalen Eschweiler Inde-Pokals im Taekwondo: Bürgermeister Patrick Nowicki begrüßte rund 450 Sportler verschiedener Klassen – von Kindern bis Senioren – aus 49 Vereinen Deutschlands sowie aus Belgien, den Niederlanden und Luxemburg. „Der Termin am ersten Ferienwochenende lag günstig im internationalen Kalender, und die Möglichkeit, sich bei uns auf hohem Niveau zu messen, hat sich herumgesprochen“, erklärte Andreas Steiner, Geschäftsführer der veranstaltenden TSG Eschweiler.
Die Familie Steiner übernahm in der Kaiserhalle zahlreiche Aufgaben. Seine Frau Anja betreute die anderen Clubs, Sohn Alexander saß an der Kasse. Die Töchter Amely und Alina wirkten ebenfalls mit, aber nicht als Kämpferinnen: Amely trainierte vorab junge TSG-Schützlinge, Alina war als Kampfrichterin aktiv. Diese Funktion zieht die mehrfache Altersklassen-NRW-Meisterin inzwischen dem aktiven Kämpfen vor. „Rückenprobleme warfen sie zurück. Dann sprach sie der Kampfrichterobmann an, ob sie sich diese Aufgabe vorstellen könne“, berichtete Mutter Anja. Alina strebt nun die Ausbildung zur Landeskampfrichterin an und ist im Mai an jedem Wochenende unterwegs, wofür es eine Aufwandsentschädigung vom Verband gibt. So bleibt die 19-Jährige in der Szene, die sie seit Kindesbeinen kennt. „Schade bei ihrem Talent. Aber die Gesundheit geht vor und wir freuen uns, dass sie trotzdem weiter dabei ist“, sagte Vater Andreas.
Er gratulierte beim eigenen Turnier mehreren TSG-Medaillenträgern: Gold für Simon Vreydal, Silber für Filip Takacs, Nick Fleischhack, Nadiye Aslancan, Elyesa Yilmaz und Bronze für Mariella Bradara.
Tim Schmitz