Rekord-Starterfeld trotzte der Hitze beim Indeland-Triathlon
Eschweiler / Aldenhoven. Rekordbeteiligung, hochsommerliche Temperaturen und gute Stimmung: Mehr als 2400 Athleten aus 21 Nationen machten den 19. Indeland-Triathlon zum bislang größten. Beim Schwimmen im Blausteinsee, Radfahren um den Tagebau Inden und dem Laufen in Aldenhoven sorgten insgesamt etwa 450 Helfer des Triathlon Team Indeland sowie anderer Vereine und Organisationen – darunter DLRG, Kanu- und Segelclub aus Eschweiler – dafür, dass bei dem Großevent (mit NRW-Meisterschaft) alles passte.
Die beiden Neuerungen kamen gut an: Statt eines Massenstarts schmissen sich die Sportler nacheinander jeweils zu viert in den Blausteinsee. Zudem führte die Laufstrecke erstmals ausschließlich durch den Aldenhovener Ortskern statt hinaus ins Feld. Das brachte mehr Schatten. Auch zusätzliche Verpflegungsstellen und aufgebaute Duschen begeisterter Anwohner halfen den Teilnehmern. Den Startschuss gab Eschweilers Bürgermeister Patrick Nowicki. Dürens Landrat Dr. Ralf Nolten und Christian Rast von der Indeland GmbH zogen ein positives Fazit: „Der Triathlon gibt dem Begriff Indeland ein Gesicht.“
Die Mitteldistanz über 1,9 Kilometer Schwimmen, 88 Kilometer Radfahren und 20 Kilometer Laufen gewann Julian Ladwein aus Düsseldorf. „Lob an die Helfer, ich wurde hervorragend mit Wasser versorgt“, sagte der Sieger nach 3:45:21 Stunden Rennzeit. Bei den Frauen behauptete sich die Dortmunder Profi-Triathletin Katharina Krüger souverän. Erfolge gab es auch von Eschweilern: Auf der Sprintdistanz (0,5 Kilometer Schwimmen, 20 Kilometer Rad, 5 Kilometer Laufen) gewannen Astrid Fuß, Gabriele Klaßen und Anna Steger ihre Altersklassen. Zudem siegte eine junge Staffel mit Finn Martinett, Laurenz Schröder und Julius Stannat.
Schon tags zuvor hatten rund 140 Kinder beim TriKids-Wettbewerb in Dürwiß Triathlon-Luft geschnuppert. Wie anstrengend der heiße Tag war, zeigte sich im Ziel: Manche Kinder wollten nach dem Wettkampf nicht einmal mehr ein Eis.
Tim Schmitz