Es war überwältigend !
Eschweiler. Ganze 22 Stunden dauerte die Rückreise für das deutsche National Team, das unter der Leitung von Großmeister Josef Römers sehr erfolgreich in Südkorea an der Internationalen Hapkido Weltmeisterschaft teil genommen hatte.
Doch am Mittwochabend um 21.30 Uhr war es endlich so weit – zu später Stunde, unter dem großen Jubel der Fans, konnte Bürgermeister Patrick Nowicki die aus der Kampfkunstschule Chong Yong stammenden Mitglieder des National Teams im heimischen Dojang begrüßen.
Es war einfach überwältigend, kommentierte Großmeister Römers den Moment, als feststand: „Deutschland hat es geschafft“ und den 1. Platz in der heiß umkämpften Team Competition erreicht.
Mit einem Schlag seien da das harte Training und die, für die deutschen Sportler sehr belastende hohe Luftfeuchtigkeit (95%) sowie der Jetlags vergessen gewesen.
Gegen die Favoriten Korea und Thailand und die angetretenen anderen Länder zu gewinnen und vom Präsidenten der Internationalen Hapkido/ Hankido Federation bei der Siegerehrung mit so viel Hochachtung bedacht zu werden, sei für alle ein unvergessliches Erlebnis gewesen. Zumal es auch noch einen wahren Medaillenregen für die Einzelstarts in den Disziplinen Freestyle, Akrobatik/ Fallschule, Kampf und Selbstverteidigung gab. Die Medaillen teilten sich wie folgt auf:
Gold: DHF- Team in der Team Competition, Imraan Nurzaman im Freestyle ,Miguel Voßen und Manuel Keuthen in der Selbstverteidigung, Silvan Petzi, Imraan Nurzaman, Lumumba Nkongo - Muanda und Malik Frank Akrobatik/ Fallschule und Silvan Petzi Kampf
Silber: Diana Voss , Veronika Lüdorf und Miguel Voßen Freestyle, Malik Frank Kampf und Fallschule (hoch), Lumumba Nkongo – Muanda Fallschule (weit)
Bronze: Manuel Keuthen Kampf, Leona Frank , Wolfgang Roszik und Lumumba Nkongo – Muanda Freestyle.
Neben den sportlichen Erfolgen bei der Weltmeisterschaft war die faire Kampfrichterbewertung und die fast familiäre Stimmung der internationalen Sportler untereinander für das gesamte Team eine zusätzliche positive Erfahrung.
Bedauerlich war, das einige Länder wegen der aktuellen Weltenlage und Umweltkatastrophen leider nicht an der Weltmeisterschaft teilnehmen könnten.
Gaby Römers