01.06.2026
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Erfolgreiches Fest-Wochenende: Eschweiler feiert das Leben

Eschweiler. Kaum eröffnet, schon mittendrin: Das dritte Eschweiler Weinfest, das erstmals Teil des Stadtfestes war, erwies sich bereits zum Auftakt als Publikumsmagnet. Als Bürgermeister Patrick Nowicki am Freitag den offiziellen Startschuss gab, war die Vorfreude bei den Organisatoren groß. Am Ende des Wochenendes stand fest: Die Innenstadt hatte sich in eine lebendige Festmeile verwandelt.

Unter dem Motto „Wir feiern das Leben – eine Genussreise“ präsentierte sich das Fest von seiner besten Seite. Was die Veranstalter versprochen hatten, wurde von allen Beteiligten mit Leben gefüllt und von den Besuchern begeistert angenommen. Schon am Freitag und Samstag entwickelte sich das Weinfest zu einem echten Publikumsmagneten. Hunderte Gäste genossen die edlen Tropfen, die fünf Winzer aus ebenso vielen renommierten deutschen Weinregionen ausschenkten. Für die passende musikalische Begleitung sorgten an allen drei Veranstaltungstagen Ronja & Luca sowie Tom Droste, die mit ihren Auftritten für eine stimmungsvolle Atmosphäre sorgten.

Passend zu den erlesenen Weinen verwöhnten die örtlichen Geschäftsleute ihre Gäste mit kulinarischen Spezialitäten. Flammkuchen, Flamm-Lachs und weitere Köstlichkeiten erfreuten sich großer Beliebtheit. Auch fruchtige Cocktails fanden reißenden Absatz. Auf der benachbarten Neustraßen-Brücke lud zudem ein französischer Gourmetmarkt zum Genießen und Stöbern ein. Dort konnten sich die Besucher mit Spezialitäten wie Käse, Macarons, Wurstwaren und Nougat direkt aus Frankreich eindecken.

Ein weiterer Höhepunkt folgte am Stadtfestsonntag. Um 12 Uhr fiel der Startschuss für den Straßenmalwettbewerb, bei dem Kinder und Jugendliche das Veranstaltungsmotto „Wir feiern das Leben – eine Genussreise“ kreativ auf den Asphalt brachten. Mit viel Fantasie und Farbe entstanden beeindruckende Kunstwerke, die bei der anschließenden Siegerehrung von den Sponsoren gewürdigt wurden. Da die Leistungen aller Gruppen gleichermaßen überzeugten, wurden sämtliche Teilnehmer zu Erstplatzierten erklärt und mit jeweils 200 Euro prämiert.

Die Innenstadt war somit bereits bestens besucht, als die Geschäfte ab 13 Uhr zum verkaufsoffenen Sonntag einluden. Mit aktueller Frühjahrs- und Sommermode, attraktiven Sonderangeboten und zahlreichen Stadtfest-Rabatten lockten die Händler zahlreiche Besucher in die Einkaufsstraßen.

Für ein vielfältiges und buntes Stadtbild sorgte darüber hinaus der „Tag der Vielfalt, Inklusion und Diversität“. Rund 20 Institutionen und Organisationen nutzten die Gelegenheit, um an Informationsständen über ihre Arbeit, Unterstützungsangebote sowie die Lebensrealitäten und Herausforderungen von Menschen mit Behinderungen zu informieren und den Dialog mit den Bürgern zu suchen.

Auch die jüngsten Stadtfestbesucher kamen auf ihre Kosten. Karussell, Entenangeln, Pfeilwerfen, Glücksrad und zahlreiche weitere Attraktionen sorgten für strahlende Kinderaugen und beste Unterhaltung. Einen großen Zuspruch erfuhr am Sonntag zudem der beliebte Bücherflohmarkt der Stadtbücherei Eschweiler.

Egal, wohin man blickte: Überall genossen die Menschen das abwechslungsreiche Programm aus Musik, Unterhaltung und Mitmachaktionen. Auch im Auerbach-Center sowie an der Wasserwiese, die bequem über einen kostenlosen Shuttlebus erreichbar waren, warteten die Händler mit vielfältigen Aktionen und Angeboten auf.

Dass die Veranstalter mit ihrem kreativen Konzept den Nerv der Zeit getroffen hatten, zeigte sich eindrucksvoll an den Besucherzahlen. Mehrere Tausend Menschen strömten am Wochenende in die Indestadt und machten Stadt- und Weinfest zu einem rundum gelungenen Erlebnis. Entsprechend positiv fällt das Fazit der Verantwortlichen aus. „Das Stadtfest verlief durchweg hervorragend. Die Kombination aus Stadtfest und Weinfest ist einfach großartig“, resümiert Klaus Robrecht, Vorsitzender des Citymanagement-Vereins. Heinz-Peter Wiesen stimmt ihm zu: „Dieses Konzept hat eindrucksvoll bewiesen, welches Potenzial in dieser Verbindung steckt. Eine Wiederauflage ist mehr als wünschenswert.“

Irmi Röhseler