Einmal deftig - immer deftig.
Eschweiler. Wer einmal das Amt des „Deftigen Bürgers“ innehatte, bringt meist einen großen Schatz an Erlebnissen aus dem Eschweiler Karneval mit. Um diese Erinnerungen lebendig zu halten, gab es am 7. Mai eine Premiere: Im Haus Lersch trafen sich viele ehemalige Würdenträger der Stadt zum ersten Mal.
Die Idee hinter dem Treffen ist simpel: Pedro Mendes und Jan Stranghöner sowie Schirmherr Norbert Weiland möchten die ehemaligen Deftigen Bürger besser vernetzen. Dass dieses Treffen überhaupt in dieser Form stattfinden konnte, ist vor allem der Akribie und Arbeit von Norbert Weiland zu verdanken.
Da eine lückenlose Liste aller Titelträger der letzten Jahre schlicht nicht existierte, begab sich der Komitee-Ehrenpräsident in „karnevalistischer Rente“ auf Spurensuche. Er studierte seine Proklamationsreden der vergangenen zwei Jahrzehnte und trug die Namen zusammen.
In gemütlicher Runde wurde in Erinnerungen geschwelgt, vor allem aber wurden neue Kontakte zwischen den verschiedenen Jahrgängen geknüpft. Das Ziel der Initiatoren ist klar: Einen regelmäßigen Stammtisch zu schaffen, der die Gemeinschaft lebendig hält und den informellen Austausch fördert. Ein gelungener Auftakt, dem sicher noch viele weitere Treffen folgen werden.
Was ist ein deftiger Bürger und welche Aufgabe hat er?
Jedes Jahr gibt es drei deftige Bürger, die vom geschäftsführenden Karnevals-Komitee ausgewählt werden. Sie haben die Aufgabe als Vertretung der Bürger, bei der Prinzen Wahl entsprechend die zur Wahl stehenden Prinzengespanne mit zu wählen.
red