Der Eschweiler Geschichtsverein erfasst alte Hausinschriften (Schlusssteine)
Eschweiler. Hauseigentümer aus Eschweiler, die von sogenannte Schlusssteinen an ihrem Haus wissen, werden gebeten, den Eschweiler Geschichtsverein bei der Archivierung zu unterstützen.
An einigen alten Häusern in Eschweiler befinden sich in der Einfassung des Hauseingangs alte Inschriften, die Auskunft über die Erbauer des Gebäudes geben.
Der Arbeitskreis 6 “Denkmal” des Eschweiler Geschichtsvereins möchte diese historischen Bauinschriften, erfassen. Zum Teil hat der Leiter des Arbeitskreises, Arno Kohlert, diese ausgewertet und in diesem Jahr hierüber einen Vortrag unter der Überschrift “Was alte Steine erzählen”, gehalten.
Als Beispiel sei hier die Inschrift eines Hauses in Hastenrath, Wendelinusstr. 12 genannt (Foto). Dort befindet sich im Türsturz die Inschrift: CB MW 1806. Hier wir das Baujahr 1806 und die Anfangsbuchstaben der Erbauer, der Eheleute Christoph Bein und Margaretha Welter genannt. Nicht alle Inschriften sind, wie in diesem Fall, von der Straße aus zu lesen.
Um weitere solche historischen Dokumente zu erfassen, bittet der Arbeitskreis jetzt die Hausbesitzer um Mithilfe. Wer solche Inschriften kennt, der wende sich bitte an den Eschweiler Geschichtsverein unter der E-Mail-Adresse: denkmal@egvnet.de oder unter der Rufnummer: 02403-31915. Wichtig wäre dabei die Angabe der genauen Adresse und - wenn möglich - noch die Zusendung eines Fotos.
red