30.09.2025
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Große Löschübung am St.-Antonius-Hospital

Eschweiler. Dichtes Rauchbild, Blaulicht und Feuerwehrleute unter schwerem Atemschutz: Rund um das St.-Antonius-Hospital herrschte am Samstagnachmittag reges Treiben – doch zum Glück handelte es sich nicht um einen Ernstfall, sondern um die turnusmäßige Löschübung auf dem Hubschrauberlandeplatz.

In rund 40 Metern Höhe wurde ein dramatisches Szenario nachgestellt: der Absturz eines Rettungshubschraubers auf dem Dachlandeplatz. Um im Ernstfall die richtigen Abläufe von der Alarmierung bis zur Rettungskette zu gewährleisten, sind solche Übungen vorgeschrieben und finden alle zwei Jahre statt. Gemeinsam mit der Eschweiler Feuerwehr trainierten die internen Einsatzkräfte des Krankenhauses das koordinierte Vorgehen. Beobachter der Bezirksregierung Düsseldorf waren ebenfalls vor Ort, um den Ablauf zu prüfen.

Die Simulation stellte hohe Anforderungen: Während die stationären Löschmonitore des Krankenhauses und zusätzliche Teams der Feuerwehr auf dem Landedeck und den benachbarten Dachflächen das fiktive Feuer unter Kontrolle brachten, galt es zeitgleich, eine verletzte Person zu retten. Unter schwerem Atemschutz konnten die Einsatzkräfte die Übungspuppe innerhalb kürzester Zeit aus dem Gefahrenbereich bergen.

„Alle Vorgaben für den Ablauf wurden erfüllt, und wir konnten das Feuer schnell löschen sowie die Person zügig evakuieren“, zog Michael Deußen, Flugplatzkoordinator und Technischer Leiter am St.-Antonius-Hospital, ein positives Fazit. „Trotzdem müssen wir stets für den schlimmsten Fall gewappnet sein. Solche Übungen sind unerlässlich, um Rettungs- und Versorgungsprozesse weiter zu optimieren und das Zusammenspiel aller Beteiligten zu festigen.“

Am Ende waren sich alle einig: Die Lösch- und Rettungsübung war ein voller Erfolg. Sie zeigte, dass die Abläufe funktionieren – und dass das Krankenhaus gemeinsam mit der Feuerwehr für den Ernstfall bestens vorbereitet ist.

Christoph Köhler