Fahrradstraße sorgt für Diskussionen – CDU Eschweiler reagiert mit Ratsantrag
Eschweiler. Die neu eingerichtete Fahrradstraße in Eschweiler-Ost ist noch kein fester Bestandteil des Alltags – da regt sich bereits Kritik. Unklare Beschilderung, fehlende Kommunikation und Sicherheitsbedenken beschäftigen viele Anwohnerinnen und Anwohner. Die CDU-Fraktion im Eschweiler Stadtrat hat nun reagiert und einen Antrag gestellt, der Verbesserungen fordert – sowohl in der Kommunikation als auch bei der Verkehrssicherheit.
red
Pressemitteilung
CDU stellt Antrag zur neuen Fahrradstraße in Eschweiler-Ost – Anwohner ernst nehmen, Verkehr sicher gestalten
Mit einem aktuellen Antrag im Stadtrat reagiert die CDU-Fraktion auf zahlreiche Rückmeldungen von Bürgerinnen und Bürgern zur neu eingerichteten Fahrradstraße in Eschweiler-Ost. Die Kritik: mangelnde Kommunikation, unklare Beschilderung und Sorgen um die Verkehrssicherheit.
„Viele Anwohnerinnen und Anwohner waren überrascht, als sie am Freitag vor der Umsetzung per Wurfsendung über ein bereits ab Montag geltendes Parkverbot informiert wurden. Diese kurzfristige Kommunikation ist nicht bürgernah und schafft unnötigen Ärger“, erklärt der stellv. Fraktionsvorsitzende Wolfgang Peters.
Darüber hinaus fordert die CDU eine umgehende Verbesserung der Verkehrssicherheit: Zwischen der Eduard-Mörike-Schule und dem Eduard-Mörike-Platz soll kurzfristig eine digitale Geschwindigkeitsmesstafel installiert werden. Hintergrund ist die Sorge der Anwohner, dass die Straße durch die neue Vorfahrtsregelung künftig schneller befahren wird.
Ein weiterer Kritikpunkt betrifft die derzeitige Beschilderung: „Der Schilderwald entlang der neuen Fahrradstraße sorgt für Verwirrung. Die Verwaltung muss hier dringend nachbessern, damit alle Verkehrsteilnehmer wissen, was gilt“, so die CDU-Ratskandidatin Sandra Sawall.
Der CDU-Bürgermeisterkandidat Patrick Nowicki unterstützt den Antrag seiner Fraktion ausdrücklich: „Eine sichere Radinfrastruktur ist wichtig und im Rahmen der Verkehrswende ein Zukunftsthema – aber nicht an den Interessen der Menschen vor Ort vorbei. Kommunikation, Transparenz und Rücksicht auf Anwohner gehören zur Stadtentwicklung zwingend dazu. Die CDU bleibt dran und wird weiterhin genau hinschauen.“
Bereits bei der Umgestaltung der Liebfrauenstraße hatte die CDU ähnliche Kritik geäußert. Aus Sicht der CDU müssen Bürgerinnen und Bürger zwingend früh eingebunden und informiert werden, weil nur durch transparentes Handeln eine Akzeptanz geschaffen wird.
CDU-Fraktion im Rat der Stadt Eschweiler