15.05.2024
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Erstes Sprachcafé: Austausch für Menschen mit und ohne Migrationshintergrund

„Willkommen im Sprachcafé“, laden der Verein „Generationen Gemeinsam“ und die Stadt Eschweiler ein.

Am 25. Mai startet das neue Angebot, wo Kulturen aufeinandertreffen und Sprachen zum Leben erweckt werden. „Tauche ein in eine Welt der Worte, Klänge und Geschichten. Komm vorbei, um neue Sprachen zu lernen, Freunde zu finden und die Vielfalt der Welt zu feiern.“ Das erste Sprachcafé findet am 25. Mai, von 14:00-17:00 Uhr in der Villa Faensen – Haus der Begegnung (Marienstraße 7, 52249 Eschweiler) statt. Das Angebot ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung nicht erforderlich.

Hintergrund
Am 26. September 2023 fand das 8. Quartiersforum im Ratssaal der Stadt Eschweiler zum Thema „Wege aus der Einsamkeit“ statt. Unter den Teilnehmern des Quartiersforums waren auch zahlreiche Menschen mit Migrationshintergrund, die in Eschweiler leben. Sie berichteten davon, dass sie sich oft einsam fühlen und nur wenige soziale Kontakte außerhalb ihrer Sprachcommunity haben, da sie nur über geringe Kenntnisse der deutschen Sprache verfügten. Dies erschwert ihre Teilhabe am sozialen Leben in der Stadt sehr.

Im Anschluss an das Quartiersforum startete dann am 14. Dezember 2023 die Arbeit einer Fokusgruppe zum Thema „Wege aus der Einsamkeit“. In der Fokusgruppe sollen einfach umzusetzende und wirkungsvolle Maßnahmen und Aktivitäten entwickelt werden, mit deren Hilfe Menschen in Eschweiler, die sich einsam fühlen, der Weg in die Gemeinschaft mit anderen erleichtert wird.

Als eine erste Maßnahme wird nun das erste „Sprachcafé“ durchgeführt. Im Sprachcafé, das sich an Menschen mit und ohne Migrationshintergrund richtet, wird geredet, gelacht, geplant – und gemeinsam gegessen. Über das einfache Gespräch von Mensch zu Mensch können auch Menschen mit eher geringen Deutschkenntnissen ihre Kompetenzen im Alltag verbessern. Und da Kultur auch durch den Magen geht, bietet das Sprachcafé die Möglichkeit, Speisen, Sitten und Gebräuche aus Ländern kennenzulernen, die inzwischen durch Bewohnerinnen und Bewohner auch zur Eschweiler Stadtgesellschaft gehören.

Redaktion