28.02.2024
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33 neue Standorte sollen Ladeinfrastruktur für E-Autos verbessern

33 neue Standorte hat die Stadt Eschweiler vorgeschlagen, an denen neue Ladepunkte für E-Fahrzeuge errichtet werden können. Die Entwicklung soll zügig voranschreiten, die Politik gab vergangene Woche im Planungs-, Umwelt- und Bauausschuss grünes Licht.

Dem vorausgegangen war ein Konzept, welches durch „Drees & Sommer“ im September 2023 vorgestellt wurde. Die Entwicklungsagentur geht nach ihren Analysen davon aus, dass bis 2030 der Bestand an E-Autos in Eschweiler rund 8.300 beträgt. Aktuell befinden sich 50 Ladepunkte im öffentlichen Raum. Kernbestandteil des Konzepts waren zahlreiche neue identifizierte Standorte.

Diese wurden anschließend durch die Stadt Eschweiler und ihre zuständigen Fachämter auf Eignung und Umsetzung geprüft. Einschränkungen ergaben sich, indem die Verwaltung aufgrund des hohen Parkdrucks bestimmte Stellen für Ladepunkte nicht weiter in Betracht zog. Bei geplanten Straßenbauarbeiten wird die Umsetzung bis zur jeweiligen Sanierung aufgeschoben. Nichtsdestotrotz hat die Stadt Eschweiler nun 33 Standorte vorgestellt, die in der Regel jeweils zwei bis vier normale sogenannte „AC-Ladepunkte“ beinhalten. Für einzelne Standorte werden mehr Ladesäulen und auch DC-Schnelladepunkte vorgeschlagen.

Die Politik hat nicht nur für die neuen Standorte im öffentlichen Raum ihre Zustimmung gegeben. Diese werden nun in das kostenfreie Flächentool der „NOW GmbH“, die für mehrere Bundesministerien Programme im Bereich klimafreundliche Mobilität koordiniert, eingetragen. Ebenfalls Teil des politischen Beschlusses: Betreiberfirmen von Ladepunkten sollen auf die Standortflächen hingewiesen werden. Um eine einheitliche Ladeinfrastruktur zu erreichen, soll zum einen nach einem Kriterienkatalog vorgegangen werden. Zum anderen sollen vorrangig jene Unternehmen den Zuschlag für die Umsetzung erhalten, die bereit sind, mehrere oder alle Standorte zu betreiben.

Manuel Hauck