25.03.2020
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Makuladegeneration - ein Problem für ältere Menschen

Makuladegeneration – eine augenärztliche Thematik, die mehr und mehr in das Behandlungsspektrum von Augenärzten rückt; vor allem Menschen ab dem 60. Lebensjahr erkranken immer öfter an der altersabhängigen Makuladegeneration (AMD). Die Makula ist die Stelle des Auges, mit der man Gesichter erkennen und Schrift lesen kann.

Dr. med. Sabine Menkhaus ist seit dem 1. Oktober vergangenen Jahres als Augenärztin in Stolberg niedergelassen; sie ist als einer ihrer Schwerpunkte auf die Behandlung der feuchten AMD spezialisiert. „Die so genannte trockene Makuladegeneration verläuft in den meisten Fällen langsam über viele Jahre“, weiß sie. Bei der feuchten Makuladegeneration hingegen sammele sich Blut oder Flüssigkeit im Gewebe.

Diese Form könne innerhalb weniger Tage zu einer dramatischen Verschlechterung der Sehkraft führen, berichtet Menkhaus. Die Patienten würden Verzerrungen im Blickfeld bemerken bis hin zu einem grauen Fleck in der Mitte. Daher ihre Empfehlung: Wurde eine feuchte Makuladegeneration diagnostiziert, sollte bei betroffenen Patienten zügig eine Behandlung eingeleitet werden. „Dazu gibt es Medikamente wie Lucentis, Eylea oder Avastin, die in das Innere des Auges gespritzt werden“, sagt sie. Dies erfolge in örtlicher Betäubung in einem Operationsraum. Sabine Menkhaus bietet diese Behandlung in Eschweiler an und berät sie dazu gerne in ihrer Praxis.